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... das besondere an den Arbeiten von Boris Kurylo ist die bewußt zurückhaltende licht- und farbtechnische Inszenierung seiner Bilder. Die Grenze zur Malerei mit Pastell- und Aquarellarben streifend, entwickelt er in seinen erotischen Fotografien eine besondere Form von Leichtigkeit, die ihresgleichen sucht. Konsequent dem Dezenten verpflichtet, umgeht der Künstler den modernen Fallstrick spektakulärer Effekthascherei und findet in einfachen, aber nicht simplen Motiven und Farbkombinationen zu einer eigenen Farbästhetik und Formensprache. Dadurch gelingt es ihm, seine Modelle so gekonnt und treffend in Szene zu setzen, daß den Bildern ein zeitloser Reiz und prosaische Tiefe innewohnt...
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Als
ich im Jahre 1974 von meinem Großvater eine
Pocket-Kamera geschenkt bekam und damit mein erstes Foto schoss,
konnte ich noch nicht ahnen, dass die Fotografie einmal mein "großes
Hobby" wird. Die
Bildergebnisse dieser Kamera begeisterten mich nicht besonders. Ich
erkannte schnell, dass hier etwas anderes her musste. Wenn man aber
damals ins Fotogeschäft ging, um sich über die technischen Möglichkeiten
zu informieren, rückte der Traum vom besseren Bild in weite Ferne.
Spiegelreflexkameras waren für einen 14-jährigen Jungen
unerschwinglich. So
etwa 1977 kaufte ich mir
dann eine Olympus XA. Das war eine tolle Kamera. Der große Vorteil war
der elektromagnetische Auslöser, mit dem man damals schon problemlos
verwackelungsfreie Fotos machen konnte. Mit dieser Kamera fotografierte
ich fast zehn Jahre! Der große Nachteil dieser kleinen Kamera war,
dass diese kleine Kamera meine Kreativität erheblich einschränkte! Nachdem
ich anfänglich alles fotografierte was mir so vor die Linse kam, hatte
ich mich inzwischen auf Portraitfotografie spezialisiert! Meine Modelle
waren meist junge Damen aus meinem persönlichen Umfeld. Damit auch
technisch alles auf dem neuesten Stand war stieg ich 1986 mit einer
Minolta 7000 ins Zeitalter der Autofokusspiegelreflexkameras ein. Der
Rest ist schnell erzählt! Im Jahre 1988 machte ich mein erstes Aktfoto
und 1993 begann mein digitales Fotozeitalter. Durch das Zusammenwachsen
meiner beruflichen Kenntnisse mit denjenigen aus meinem Hobby, konnte
ich mich relativ einfach mit der "digitalen Bildbearbeitung"
auseinandersetzen. Nachdem ich anfangs von der Technik fasziniert war, habe ich später gemerkt, dass es darauf gar nicht so sehr ankommt. Sicherlich kann man mit einer schlechten Ausrüstung keine sehr guten Fotos machen. Einen gewissen technischen Standard muss eine Ausrüstung schon erfüllen. Die Auseinandersetzung mit dem Motiv ist aber das Wichtigste. |
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